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Riana Gmür zeigt Seelenbilder im Museum Amden

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Das Museum Amden zeigt vom 13. September bis 15. November 2020 Werke der jungen Künstlerin Riana Gmür. "Mandalas - Seelenbilder" ist der vielversprechende Titel der Ausstellung.

«Wenn die Seele auf Papier trifft entstehen Mandalas», so schildert es die Künstlerin Riana Gmür aus Weesen. Ihre apodiktischen Mandalas zeichnet sie meist freihand und stellt sie heuer erstmals öffentlich aus. Das Museum Amden zeigt die Werke vom 13. September bis 15. November 2020.

Riana Gmür meint, dass sie sich stundenlang im Zeichnen verlieren könne, Denkprozesse würden in Gang gesetzt und man komme zur Ruhe. Seit rund vier Jahren zeichnet sie Mandalas – freihändig, versteht sich. Die feinen und fast unendlich scheinenden Formen werden schon seit Urzeiten in vielen Kulturkreisen eingesetzt. Man findet Mandalas beispielsweise in Fensterrosen vieler heimischer Kirchen. Auch in den anderen Weltreligionen wie dem Hinduismus, dem Buddhismus oder dem Islam sind Mandalas in verschiedensten Formen zu finden. Schon viel früher haben Urvölker in Australien oder Afrika die Kreisbilder bereits in ihren Malereien eingesetzt.

Dass sich die Menschheit seit Urzeiten an diesen Formen bedient verwundert Gmür nicht. «Schauen Sie sich nur in der Natur um», gleichmässige Muster seien allgegenwärtig. «Ob bei Schneekristallen, Blumenblüten, Blättern oder beispielsweise die Jahrringe der Bäume», die Natur und das Leben bestehe aus gleichbleibenden Formen und Mustern, die sich trotzdem stets weiterentwickeln und verändern würden, so Gmür.

Dass man für das Zeichnen dieser Muster und Formen viel Geduld und eine ruhige Hand braucht ist naheliegend. Mandalas sollten nach gängiger Meinung denn auch möglichst exakt symmetrisch sein, damit sie ihre Wirkung entfalten. Sie habe sich durch die intensive Arbeit viel besser kennen gelernt, so Gmür. Anfangs wären Zirkel und Massstab noch treue Begleiter gewesen. «Irgendwann kam der Zeitpunkt mir mehr Freiheit zu schenken», sagt sie. Die perfekte Symmetrie der Bilder war nicht mehr die oberste Maxime. «Seither fühlen sich die Bilder viel lebendiger an. Denn auch das Leben ist nicht perfekt und es gilt darin die Schönheit zu erkennen», sagt Gmür mit einem glücklichen Lächeln. Eigens für die Ausstellung entsteht derzeit eine ganze Mandala-Collage. Die diversen Grössen der kreisförmigen Mandalas und das Spiel mit schwarzen und weissen Tönen geben Tiefenwirkung. In Kombination mit vielgestaltigen Formen kann man auf dem Bild schon fast Bewegungen erahnen. Das Kunstwerk wirkt beeindruckend und faszinierend zugleich.

Seit kurzem teilt Riana Gmür ihre Werke mit der Welt. Zum Beispiel auf den sozialen Medien. Auf Ihrem Instagram-Profil liebes_lachen sind ihre Mandalas zu entdecken. Im Museum Amden zeigt sie ihre Werke zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit. Das Museum präsentiert die Werke im Rahmen der Wechselausstellung vom 13. September bis 15. November 2020. Das Museum ist jeweils mittwochs und sonntags von 14 bis 17 geöffnet. Die Vernissage findet am 12. September um 17 Uhr statt.
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