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Malerischer Walensee

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Beschreibung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Schweiz mit ihrer naturnahen Landschaft und der imposanten Bergwelt immer mehr als Reiseland entdeckt. Dazu beigetragen haben auch viele Maler und Kleinkünstler, welche ihre vielfältigen Eindrücke auf Papier und Leinwand bannten. Diese <> wurden in der immer wichtigeren Reiseliteratur und zusammen mit Erlebnisberichten in illustrierten Zeitschriften veröfffentlicht und steuerten damit wesentlich zu ener zunehmenden Beliebtheit der Schweiz beim reisenden Publikum bei.

 

Weesen und Amden, die an einer wichtigen und gut frequentierten Reiseroute lagen und wo man von der Land- auf die Wasserstrasse wechselte, haben durch ihre Lage am wildromantischen Walensee mit der schroffen Bergkulisse bei den Reisenden einen tiefen Eindruck hinterlassen. Zu den oft besuchten Sehenswürdigkeiten gehörten neben dem Hafenstädtchen Weesen auch die Wasserfälle bei Betlis oder der an der steilen Felswand vorbeiführende Bergweg nach Amden.

 

Die umfangreiche Stichsammlung von Weesen und Amden ist nicht nur für die Bewohner der Region von Interesse, sondern stellt auch ein Zeitdokument dar, das die fortschreitende landschaftliche Entwicklung aufzeigt. So sind daraus die Auswirkungen der Linthgewässerkorrektion sowie der Erschliessung durch den Bau zusätzlicher Strassen und ganz besonders durch den Anschluss an die Eisenbahn ersichtlich.

Autor: Peter Fricker

Erscheinungsjahr: 2013

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