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Munggeweg

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie zusammen mit Amdo dem Murmeltier seine Geheimnisse und den spannenden Familien-Erlebnisweg ab der Bergstation der Sesselbahn Mattstock!

Impressionen

Wegbeschreibung

Vom Dorf Amden geht es erstmal bergaufwärts mit der Sesselbahn Mattstock. Oben angekommen führt der Weg ab der Bergstation ostwärts vorbei an spannenden Tastkisten, einem Tiergehege und Klettermöglichkeiten bis hin zum grossen Aussichtsturm.
Anschliessend gehts über die Hängebrücke zur riesigen Murmelbahn und durch den faszinierenden Wald zurück zum Ausgangspunkt. Dort wartet die Murmeliwand für ein tolles Erinnerungsfoto mit Amdo.
Zurück ins Dorf gehts entweder mit der Sesselbahn oder zu Fuss.

Der Weg ist inklusive Spiel & Spass in rund 2 Stunden zu unternehmen und ist durchwegs kinderwagentauglich*.

* Der Weg führt durch Alplandschaften . Der Kinderwagen sollte deshalb etwas geländetauglich sein.

Verpflegung auf und neben dem Weg

Unterwegs bieten sich verschiedene Möglichkeiten für eine kleine Zwischenverpflegung. Zum einen gibt es einen Rastplatz mit Grillstelle und zum anderen gibt es Restaurants wie das Restaurant Walau, die Alpwirtschaft Strichbode und das Restaurant Holzstübli, die sich entlang des Weges befinden.

Wander-Reportage 'Mit Amdo auf dem Munggeweg'

Spielen, turnen, tasten, barfuss laufen, balancieren: Der Munggeweg in Amden bereitet Kindern nicht nur viel Spass, sondern fördert auch Kompetenzen und vermittelt Wissen. Gleich bei der Bergstation des Mattstock-Sesselliftes nimmt der Mungg Amdo die Kinder in Empfang. Dort zeigt er ihnen auf seiner Karte, wo es langgeht. „Was ist in diesen Kisten?“, fragt Linus beim ersten Posten. "Es ist nichts Gefährliches", sagt seine Schwester Tamara und zeigt auf die Fotos, mit denen die verschiedenen Tastkisten versehen sind. Tamara führt ihre Hand vorsichtig durch ein Loch in die Holzkiste – und ertastet den Gegenstand. „Es ist diese Muschel!“, ruft sie. Derweil greift Linus in einer anderen Kiste nach einem Stein. „Es ist der hier“, sagt er und zeigt auf das Foto, das einen grösseren runden Stein zeigt. Linus’ Vater nickt anerkennend. Auch am nächsten Posten verdienen sich der achtjährige Bube und das zehnjährige Mädchen den Applaus der Eltern: Ohne einmal in der Wiese abzustehen absolvieren sie ihren Lauf über die Holzpfähle.

Sinne anregen
Der Ammler Munggeweg am Südosthang des Mattstocks erfüllt die verschiedensten Ansprüche. Einerseits lockt er Kinder in die Berge, wo sie ungewohnte Landschaften, Tiere und Pflanzen bewundern können. Mittels spielerischer Übungen fördert er die Bewegungskompetenz und Geschicklichkeit der Kinder. Er vermittelt interessantes Wissen über die Ammler Sonnenterrasse, die im Laufe der Jahrhunderte Lawinenniedergänge, Bergstürze und Besatzungen durch fremde Soldaten erlebte. An mehreren Posten regt der Munggeweg die Sinne der Kinder an. Auf dem Strichboden beobachten Linus und Tamara ein Kaninchen. Bald verschwindet das putzige Tierchen im Stall, und die Kinder folgen weiter dem Munggeweg. Nach wenigen Metern erreichen sie einen liegenden Baumstamm, der sie zum Turnen einlädt. Weiter oben bewundern sie von einem Holzturm aus die Aussicht auf die gegenüber liegenden Glarner Alpen mit dem mächtigen Mürtschenstock. Linus wird aber nach kurzer Zeit zappelig, weil er weiss, dass beim nächsten Posten eine grosse Kugelbahn auf ihn wartet. Fast 20 Meter lang ist die aus Fichtenstämmen gefertige Bahn. Sie erzeugt mit den steinernen Kugeln schöne Klänge und motiviert die Kinder zu einigen Sprints über das steile Wiesenbord.

Über Tannzapfen und Moose
Auf der Alp Walau gibt es weitere Attraktionen: Zwei Hängebrücken und ein Barfuss-Parcour. Letzterer führt über Tannzapfen, Moose, Steine, Holzscheite und Baumrinden und regt Tamaras und Linus’ Reflexpunkte an den Füssen an. Nachdem die beiden ihre Schuhe wieder zugeschnürt haben, erzählt ihnen eine 280-jährige Fichte, was sich auf der Ammler Sonnenterrasse in der Vergangenheit zugetragen hat. Bevor Linus an der Fotowand beim letzten Posten vor der Kamera posiert, gilt sein Interesse den Steinhaufen auf der Hinteraltschen. Tamara, die in der Schule Geschichtsunterricht bekommt, vermutet darunter die Überreste von Steinzeitmenschen. „Du hast beim vorletzten Posten nicht aufgepasst“, sagt Linus. „Die alte Fichte hat uns doch erzählt, dass die Steinhaufen das Dorf vor Lawinen schützen.“ Kaum hat der achtjährige den Satz beendet, kraxelt er auf einen der künstlichen Berge. Oben angekommen posiert er kerzengerade stehend mit seitlich ausgestreckten Armen. „Du siehst jetzt genau wie diese Statue in Brasilien aus“, sagt Tamara und kraxelt auf einen anderen Steinhaufen.